Wir passen uns an und möchten es aber gar nicht. Unser Gefühl sagt uns oft schon im Voraus: „Halt! Stop! Nein!“ und schon haben wir „Ja“ gesagt, obwohl wir „Nein“ meinten. Oder wir wollten unsere Empörung über etwas aussprechen und taten es nicht. Wir kümmern uns viel zu sehr um Andere und vergessen dabei uns selbst.

Wir haben mit unserer Anpassung mehr oder weniger gelernt zu leben, aber wirklich wohl fühlen wir uns mit ihr nicht. Wir fühlen uns in gewissen Situationen angespannt; als müssten wir es „recht“ machen. Wir fühlen uns nicht in unserer Mitte. Wir fühlen uns nicht mit uns verbunden.

Wir fügen uns, weil es so in uns einprogrammiert wurde. Und obwohl wir es versucht haben beiseite zu stellen, kommt unser intuitives Gefühl immer noch hervor. Es schützt uns. Es möchte uns warnen: „Hier stimmt etwas nicht!“. Überhören wir es oder schieben es weg, muss es härtere Geschütze auffahren und hat schon des Öfteren einen Körper lahm gelegt.

Durch unsere Erziehung haben wir unsere ursprünglichen Bedürfnisse unterdrückt. Das haben wir gemacht, weil wir unseren Bezugspersonen gefallen wollten oder weil wir es schlicht mussten, um überlebensfähig zu sein, auch wenn es die eigenen Grenzen überschritt. Wir haben also schon von klein auf gelernt, dass unsere Gefühle (vor allem die negativen, aber zu viel positive Gefühle waren auch oft nicht erwünscht) „lästig“ sind. Besser war es immer, wenn alles nach „Plan“ der Erwachsenen lief und die Kinder dazu funktionierten. Die Bedürfnisse, die kognitiven und physischen Fähigkeiten der Kinder wurden dabei oft nicht berücksichtigt.

Nun haben wir es „verlernt“ in uns rein zu spüren und unsere Gefühle und Bedürfnisse zu erkennen und gesunde Lösungen zu finden um diese zu erfüllen.

Wir sind bewusst oder unbewusst auf der Suche nach etwas, wofür wir keine genaue Bezeichnung haben und versuchen derweil uns durch Ersatzbefriedigungen diese unerfüllten Bedürfnisse zu stillen.

Nur wenn wir Zeit haben, können sich unsere Gefühle und Gedanken entfalten. Nur wenn sich unsere Gefühle und Gedanken entfalten, können wir fühlen. Nur wenn wir fühlen, können wir leben. Nur wenn wir leben, können wir wachsen und nur wenn wir wachsen sind wir frei.

Wie lebst Du im Moment? Der Großteil der Menschen passt sich auch nach der Kindheit weiter an. An das System, an den Partner, an den Arbeitgeber, weithin an die eigenen Eltern, an die Freunde, … .

Sind wir freie und glückliche Menschen? Und Du? Fühlst Du Dich frei? Bist Du der Erschaffer Deines einzigartigen Lebens? Oder entscheiden andere für Dich? Lebst Du das Leben, das Du Dir wünschst? Hast Du überhaupt Zeit darüber Nachzudenken? Traust Du Dich Dir ehrliche Antworten auf diese Fragen zu geben oder bereiten sie Dir Angst?

Oder versuchst Du alles von Außen unter einen Hut zu bringen und wunderst Dich, warum Du total erschöpft bist und nicht weißt, wie das in Zukunft laufen soll? Suchst Du den Fehler im System bei Dir???

Jeder Mensch besitzt eine Basisfarbe, in der er sich wohl fühlt. Durch Erziehung und Anpassung rutschen wir mit unserer Ausprägung weiter nach links in den blau/grünen Bereich. Je nach Situation befinden wir uns in unserer Farbe und fühlen uns dann ganz uns selbst/frei oder eben in unserer Anpassung. Hier fühlst Du einen inneren Zwang/Unruhe.

Möchtest Du mehr darüber wissen? Was genau beschäftigt Dich im Moment?

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